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Vernetzte Kommunikation und Integration

Die AFCEA Fachausstellung 2016 erweist sich erneut als hochkarätiges Spezialforum

Einen neuen Teilnahmerekord konnte die AFCEA 2016 in der Stadthalle Bad Godesberg verzeichnen. Unter den 2443 Teilnehmern der vom AFCEA Bonn e.V. ausgerichteten Fachaustellung präsentierte sich auch die GPP Service an ihrem Messestand in vielen interessanten Gesprächen.

AFCEA LogoInsgesamt zeigte sich die AFCEA ihren Mitgliedern und einer interessierten Öffentlichkeit, wie schon in den Jahren zuvor, auch diesmal als hochkarätiges Spezialforum moderner Informations- und Kommunikationstechnologie. Was 1945, vor genau 70 Jahren, als Initiative der US-Streitkräfte zur Verbesserung des Fernmeldewesens begann, vereint heute ein breites Spektrum an IT- und Kommunikationsunternehmen unterschiedlicher Größenordnungen. Unabhängig und neutral bildet die AFCEA eine Informationsplattform für Verteidigung, Innere Sicherheit, Öffentliche Verwaltung, Lehre und Forschung. Sowohl Bundeswehr als auch Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben formulieren hier ihre Erwartungen und Herausforderungen, während Unternehmen fachliche Lösungen vorstellen und die Wissenschaft Trends der ITK aufzeigt.

20160427_083842_001Das Interesse am gesamten Themenkomplex wächst stetig, von 2300 Teilnehmern in 2014 über 2151 in 2015 hin zu 2442 Teilnehmern in diesem Jahr, zu denen auch viele Besucher aus dem Ausland zählten. Dementsprechend bot auch das Besucherspektrum am GPP Messestand ein Portfolio, das viel Aufmerksamkeit und interessante Gespräche speziell zum Thema IT-Sicherheit mit sich brachte. Daneben zeigte die Messe den GPP Verantwortlichen auch eine Tendenz zu mehr Besuchern aus den Bereichen Polizei, Feuerwehr und THW, auch wenn diese im Gegensatz zu den uniformierten Bundeswehrangehörigen nicht immer auf den ersten Blick erkennbar waren. Hier wird erst eine Auswertung der Messeverantwortlichen genauere Auskünfte über die Zusammensetzung der Besucher geben. Auf jeden Fall wird der AFCEA Bonn e.V. den Erkenntnissen und Erwartungen der Branchen auch im nächsten Jahr gerecht. Dann wird die AFCEA Fachausstellung 2017 im Maritim Hotel Bonn durchgeführt, wo den Ausstellern größere Raummöglichkeiten zur Verfügung gestellt werden können.

Rüdiger Lehmann

IT-Sicherheit für Ihr Unternehmen

  • Wissen Sie, wie viele Angriffen der IT-Landschaft Ihres Unternehmens täglich drohen?
  • Können Sie das Risiko eines Systemausfalls einschätzen?
  • Kennen Sie alle relevanten gesetzlichen Vorschriften?
  • Und vor allem: sind Ihre Daten wirklich sicher?

Als eine der ersten Bayerischen Firmen bietet die GPP-Service als lizensierter ISIS12 Dienstleister ab sofort eine speziell auf Kommunen fokussierte Dienstleistung an. Ein auf kommunale Belange gezielt geschulter und ausgebildeter GPP ISIS12 Berater wird diese künftig bei der Durchführung der Ausbildung, die jeder ISIS12 Teilnehmer machen muss, kompetent unterstützen.

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Externe Hilfe ist unverzichtbar

Cyber-Attacken legen zunehmend Gemeinden und Behörden lahm

GPP_Hacker-AngriffDie stetig steigende Zahl von Hacker-Angriffen hat nach den Firmen nun auch die Kommunen erreicht. Besonders besorgniserregend ist dabei die Tatsache, dass nur wenige Gemeinden sich bislang gegen die Folgen einer Cyber-Attacke wirklich gewappnet sehen. Während das Geschäft mit Cyber-Versicherungen zu boomen scheint, ist auch klar, dass nur derjenige abzusichern ist, der auch entsprechende Maßnahmen in Sachen interner Hacker-Vorsorge ergreift…

Besondere Aufmerksamkeit erregte jüngst die oberfränkische Gemeinde Thierstein, deren Webseite von unbekannten Hackern über Wochen immer wieder zerstört wurde. Mit der Folge, dass die 1200 Einwohner Gemeinde im Landkreis Wunsiedel im Netz praktisch nicht mehr erreichbar war. Als besonders tragisch erwies es sich, dass auch sämtliche Sicherheitskopien immer wieder gelöscht und damit unbrauchbar wurden. In Eigenregie durch einen Mitarbeiter erstellt, verfügt die Gemeinde Pressemeldungen zufolge für ihre Homepage über keinen eigenen EDV-Spezialisten.

Wirtschaftliche Schäden nicht absehbar

Wie zunehmend wichtig es jedoch in Zukunft sein wird, sich externe Profihilfe zur Sicherung von EDV und Daten zu holen, zeigen auch die Beispiele von Angriffen auf Kfz-Zulassungssstellen in Hessen und Rheinland-Pfalz. Ein Internetportal für Wunschkennzeichen war offenbar der Zugang zur Lahmlegung einer Software, die dann fast alle Zulassungsstellen der beiden Länder handlungsunfähig machte. Auch das sofortige Entfernen der Server von Netz änderte nichts mehr an Tatsache, dass der Anmeldestau bei Autos, Motorrädern und Lastwagen in ersten Moment nicht abschätzbare wirtschaftliche Schäden angerichtet haben dürfte. Ein weiteres Beispiel ist eine  oberbayerische Gemeinde, deren komplettes Netzwerk über Tage lahmgelegt wurde. Die Ursache war offenbar ein sogenannter Trojaner, der vom privaten SmartPhone einer Mitarbeiterin stammte. Auf Anweisung und in gutem Glauben hatte sie Fotos von einem Wasserschaden in einem gemeindlichen Gebäude gemacht und diese ins Netzwerk gestellt. Mit fatalen Folgen.

Immer mehr Angriffsziele

GPP_SchlosspicTrotz vielfältiger Möglichkeiten aktiver Datensicherheit, wie sie auch von der GPP Service angeboten werden (s. u.), bilden Behörden und Ämter ein immer besser funktionierendes Angriffsziel für Hacker. So registriert das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn täglich rund 3500 Angriffe auf das Regierungsnetz, wie dessen Sprecher Stephan Kohzer verlautbaren lässt. Allein im Jahr 2014 seien täglich 15 bis 20 Angriffe entdeckt worden, die durch normale Schutzmaßnahmen nicht erkannt worden wären. Und dass hier reine Versicherungsverträge nur begrenzt helfen, zeigt die Tatsache, dass auch die Versicherungen selbst immer mehr befürchten, einem Hacker-Angriff zum Opfer zu fallen. Einer Bitkom-Studie zufolge gehören sie absurderweise zu den Branchen, die am stärksten gefährdet sind. Der Versicherer Generali beispielsweise investiert nach Worten seines Vorstandsmitglieds Rainer Sommer deshalb jährlich einen mehrstelligen Millionenbetrag in Datensicherheit und tauscht sich regelmäßig mit Datenschützern aus.

Rüdiger Lehmann                       Photo: Jeremy Thomas unsplasch

GPP – Mehr Sicherheit für Netz und Daten.

  • Wissen Sie, wie viele Angriffe der IT-Landschaft Ihres Unternehmens täglich drohen?
  • Können Sie das Risiko eines Systemausfalls einschätzen?
  • Kennen Sie alle relevanten gesetzlichen Vorschriften?
  • Und vor allem: sind Ihre Daten wirklich sicher?

Als eine der ersten Bayerischen Firmen bietet die GPP-Service als lizensierter ISIS12 Dienstleister ab sofort eine speziell auf Kommunen fokussierte Dienstleistung an. 

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Mehr Informationssicherheit: IT-Planungsrat empfiehlt ISIS12

Auch Gutachten der Fraunhofer AISEC bestätigt Eignung für die kommunale Sicherheit

Da die existierenden Sicherheitsstandards, wie ISO/IEC 27001 und BSI Grundschutz für viele Mittelständler oft zu komplex sind, haben die meisten Unternehmen keine Zertifizierung im Bereich Informationssicherheit. Um hier verbessernd einzugreifen, wurde jetzt ein abgespecktes ISMS-System namens ISIS12 entwickelt. Nicht nur für den Mittelstand, sondern auch für kleine und mittlere Kommunalverwaltungen. 

GPP_ISIS12Die zunehmende Zahl an Datendiebstählen, Industriespionage und Sicherheitseinbrüchen zwingt sowohl große als auch kleine Unternehmen, vorsichtiger mit ihren Daten und Informationen umzugehen. Doch wie so oft verhalten sich theoretische Vorgaben und praktische Umsetzungsmöglichkeiten manchmal sehr konträr zueinander. Mit ISIS12 steht dafür nun ein ausgezeichnetes Handbuch zur effizienten Gestaltung von Informationssicherheit zur Verfügung. Mit konkreten Maßnahmen, die anhand praktischer Beispiele in allen relevanten Punkten leicht umzusetzen sind. Und da die komplexen Sicherheitsrichtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) besonders für Kommunen oft eine harte Nuss sind, empfiehlt der IT-Planungsrat ISIS12 nun offiziell den Einsatz des Systems auch in der kommunalen Sicherheit.

12 überschaubare Schritte 

In der Frühjahrstagung des zentralen Gremiums in der Informationstechnik von Bund und Ländern am Rande der CeBIT in Hannover war die IT-Sicherheit in der öffentlichen Verwaltung eines der zentralen Themen. Das Netzwerk „Informationssicherheit für den Mittelstand (NIM)“ des Bayerischen IT-Sicherheitsclusters e.V. hat mit ISIS12 ein praktikables Vorgehen erarbeitet, das in 12 überschaubaren Schritten den Einstieg in Entwicklung und Gestaltung von Informationssicherheitsleitlinien auch für kleinere und mittlere Kommunalverwaltungen aufzeigt. So steht einer der 12 Schritte für eine ordentliche IT-Dokumentation, die bei Problemen und bei auftretenden Störungen dabei helfen soll, möglichst schnell Abhilfe zu schaffen. Ein weiterer großer Vorteil von ISIS12 liegt in genauen Zeitplänen, nachvollziehbaren Projektplänen und übersichtlichen Finanzierungsplänen, was für Geschäftsführer von essentieller Bedeutung ist, um inhaltliche und vor allem zeitliche Entscheidungen richtig zu treffen. Und auch wenn sich jemand erst später dafür entscheiden sollte BSI einzuführen, ist das problemlos möglich, da ISIS12 auf einen Teil des Maßnahmenkataloges von BSI konkret aufsetzt.

Gütesiegel von Fraunhofer und Spitzenverbänden

Ein vom Freistaat Bayern bei Fraunhofer AISEC in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt ebenfalls, dass sich ISIS12 an der BSI IT-Grundschutzmethodik orientiert und die Mindestanforderungen des IT-Planungsrats an ein ISMS erfüllt. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen können mit ISIS12 bei kleineren und mittleren Kommunen mit bis zu 500 Mitarbeitern als Einstieg in ein ISMS vergleichsweise leicht umgesetzt werden. Und auch die Kommunalen Spitzenverbände kommen in ihrer „Handreichung zur Ausgestaltung der Informationssicherheitsleitlinie in Kommunalverwaltungen“ zu dem Ergebnis, dass ISIS12 eine Grundlage für den Ausbau eines Leitlinien-konformen ISMS in Kommunen darstellt.

Rüdiger  Lehmann

Mehr Infos unter: http://www.it-sicherheit-bayern.de/produkte-dienstleistungen/isis12.html

Gerne unterstützen auch wir von der GPP-Service Sie gerne in Sachen ISIS12. Kontaktieren Sie uns hier:

Hereinspaziert… treten Sie näher.

In Sachen sicherer Serverräume handeln viele Unternehmen nur halbherzig. Dabei ist die Vorsorge oft recht einfach.

In 2014 vom Sensor-Hersteller Kentix in 742 Unternehmen durchgeführte Befragungen zur IT-Sicherheit brachten ein erschreckendes Ergebnis: Fast die Hälfte aller Serverräume wiesen gravierende Sicherheitsmängel auf. Ein Zeichen für die viel zitierte „digitale Sorglosigkeit“ ? Es sieht ganz danach aus…

Ausgerechnet da, wo die Daten zentral gesammelt und verteilt werden, scheinen Sicherheitskonzepte über ein Schubladendasein nicht hinaus zu kommen. So ist in fast einem Drittel der Firmen ein separater Serverraum gar nicht erst vorhanden. Vorsichtsmaßnahmen zur Vermeidung von Einbrüchen, Hitze, Feuer oder gegen Wassereinbrüche wurden von fast 40 Prozent der Befragten verneint. Und dort, wo IT-Sicherheit ernster genommen wird, regiert meist die Sparsamkeit: Ein einziger Mitarbeiter ist oft dafür abgestellt, das Team im Umgang mit Kundendaten zu schulen, Prozesse zu kontrollieren und die Überprüfung der physischen Sicherheitsmaßnahmen im Rechenzentrum zu verantworten. Meist in so legerer Weise, dass es kein Problem darstellt, sich unerlaubt Zugang zu verschaffen, um Daten zu kopieren oder zu manipulieren.

Gefährliche Schieflage

Sind Unternehmens-Netzwerke vor digitalen Angriffen durch Viren, DDos-Attacken etc. meist relativ solide geschützt, verfügen 42 Prozent der Befragten über keine Branderkennung, was im Ernstfall dazu führen könnte, den Serverraum komplett der Zerstörung auszusetzen. Bei 47 Prozent der Befragten war die Absicherung ihrer IT auch gegen grundlegende andere physische Risiken, wie beispielsweise einen Spannungsabfall, nur noch mangelhaft. Alles in allem eine gefährliche Schieflage, aus der rasch juristischer und geschäftlicher Ärger entstehen könnte. Denn in den „IT-Grundschutz-Katalogen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)“ wird beschrieben, warum neben der eigentlichen Empfehlung, wie die einzelnen Maßnahmen umzusetzen sind, Verantwortliche für die Initiierung bzw. für die Umsetzung dieser Maßnahmen notwendig sind und wie sich deren Haftungsbedingungen gestalten. Doch was als „kurze Beschreibung der wesentlichen Rollen“ gut gemeint ist, stellt sich mit mehr als 40 Funktionen in der Praxis rasch als zu aufwendige Zuordnung dar.

Nutzung eines externen IT-Dienstleisters

So ist Kentix-Geschäftsführer Thomas Fritz vom Ergebnis der Studie auch nicht überrascht. Für das Missverhältnis von Anspruch und Wirklichkeit macht er vor allem zwei Ursachen verantwortlich: den Personalmangel und das Tagesgeschäft. Wichtige Sicherheitsregeln in der IT kosten Geld, das sich nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen am liebsten sparen möchten. Doch wie so oft gilt auch hier: Wenn am falschen Ende gespart wird, kann es teuer werden. Eine Lösungsmöglichkeit liegt, wie in vielen anderen Unternehmensbereichen auch, in der Nutzung von Infrastruktur und Fachwissen eines auf IT-Sicherheit spezialisierten externen Dienstleisters. Dies beschränkt die Arbeit des IT-Verantwortlichen im Unternehmen auf die Verwaltung eines Speichersystems. Ohne Investitionen und laufende Kosten für einen teuren Serverraum mit aufwendiger Haustechnik wie Klimatisierung, Feuerlöschanlage oder Zutrittskontrolle der Räume.

Rüdiger Lehmann

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