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Rasches Handeln zahlt sich aus

Bayrisches Staatsministerium fördert die Einführung von ISIS12

Kritische Infrastrukturen sind in der modernen Verwaltung von wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Um die hier zum Einsatz kommenden elektronischen Kommunikationsmedien und IT-Verfahren vor Störungen zu schützen, müssen Kommunen bis Ende 2018 ein ISMS (Informations-Sicherheits-Management-System) einführen. Diejenigen, die bereits jetzt in dieser Richtung aktiv werden, können von attraktiven Förderungen profitieren.

GPP_ISIS12Ausfälle oder Beeinträchtigung im kommunalen Bereich können zu nachhaltig wirkenden Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit und anderen dramatischen Folgen führen. Um hier für alle Beteiligten ein hohes Maß an Verlässlichkeit zu erzielen, wurde vom IT-Planungsrat für Bund und Länder im vergangenen Jahr eine verbindliche Informationssicherheitsleitlinie beschlossen: das Informations-Sicherheits-Management-System (ISMS) nach ISIS12. Das bei Kommunen bisher auf Freiwilligkeit beruhende Verfahren zur Meldung von IT-Sicherheitsvorfällen der Wirtschaft Allianz für Cyber-Sicherheit in Deutschland ist damit jetzt gesetzlich vorgeschrieben.

Kommunen bis 500 Arbeitsplätze

Um eine großflächige Durchdringung dieses wichtigen Systems in Bayern zu unterstützen, wird dessen Implementierung nun vom Staatsministerium zeitlich befristet und mit begrenztem Budget gefördert. Laut Infoblatt Förderung ISIS12 wird Kommunen mit bis zu 500 PC-Arbeitsplätzen dabei geholfen, die Verfügbarkeit, die Vertraulichkeit und die Integrität ihrer IT-Systeme und Daten zu sichern. Förderberechtigt sind alle bayerischen kommunalen Gebietskörperschaften und deren Zusammenschlüsse sowie die von ihnen in öffentlich-rechtlicher Form geführten Unternehmen und Einrichtungen mit Sitz in Bayern.

Lizensierte IT-Diensleister

Förderfähig sind nur solche Leistungen, die von fachkundigen, lizensierten IT-Dienstleistern wie der GGP-Service erfolgen, sofern die Ausgaben unmittelbar im Zusammenhang mit der Implementierung bzw. Zertifizierung eines ISMS stehen, das die Leitlinie für Informationssicherheit in der öffentlichen Verwaltung des IT-Planungsrats abdeckt. Derzeit sind dies der BSI IT-Grundschutz, ISO/IEC 27001 und insbesondere für kleine und mittelgroße Behörden ISIS12. Die organisatorische Abwicklung der Förderung erfolgt durch den Bayerischen IT-Sicherheitscluster e.V. in Regensburg in Form einer Anteilsfinanzierung in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben – maximal 15.000 EUR.

Begrenzte Mittel

Da die für eine Förderung zur Verfügung stehen Mittel aktuell begrenzt sind und die Anträge in der Reihenfolge des Eingangs bearbeitet werden, ist es ratsam, zeitnah zu handeln, bevor das begrenzte Budget der Förderung verbraucht ist. Gerne unterstützt die GPP Service auch Ihre Kommune bei der Prüfung der Förderfähigkeit und der Erfüllung der geforderten Mindestanforderungen zur Informations-Sicherheit mittels „ISMS in 12 Schritten“. In diesem Rahmen erfolgen ebenfalls die technischen-, organisatorischen-, infrastrukturellen und personellen IT-Sicherheitsmaßnahmen sowie die Zertifizierung durch DQS. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne umfassend und zielführend.

Rüdiger Lehmann


GPP_Prospekt_1.4.2Für weitere Informationen zu unseren Leistungen und Ansprechpartnern laden Sie sich bitte unseren nebenstehenden Prospekt herunter.

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Kommunale 2015: Kompetenz durch ISIS12 Lizensierung

Auf großes Interesse stieß der GPP-Messestand auf der Kommunale 2015 in Nürnberg. Gemeinsam mit Messepartner WiRE Umwelttechnik präsentierten die GPP Fachleute kundenspezifische innovative Lösungen und Beratungsdienstleistungen für die öffentliche Hand. Zentrales Thema war dabei die Implementierung von ISIS12.

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Lieferte umfassende Informationen zum Thema ISIS12 Peter Mutter (re) lizensierter GPP ISIS12 Berater mit WiRE Umwelttechnik Fachmann Alfred Hiller

Mit ISIS12 bietet die GPP-Service als eine der ersten Bayerischen Firmen eine speziell auf Kommunen fokussierte Dienstleistung an. Einer Vielzahl von interessierten Besuchern aus dem kommunalen Bereich konnte Peter Mutter, als lizensierter GPP ISIS12 Berater, deshalb genau aufzeigen, wie er diese künftig bei der Durchführung der Ausbildung, die jeder ISIS12 Teilnehmer machen muss, kompetent unterstützen kann. Gefördert durch die bayerischen Kommunen soll mit ISIS12 ein direkter und gangbarer Weg zu einer eklatanten Erhöhung des IT-Sicherheitsniveaus möglich werden.

Konzipiert wurde ISIS12 als das derzeit einzige vom IT-Planungsrat von Bund und Ländern gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Bau und Verkehr akzeptierte Verfahren, das zum BSI IT-Grundschutz weiterentwickelt werden kann. Einrichtungen mit kritischen Infrastrukturen sind von wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Ihr Ausfall oder ihre Beeinträchtigung würde zu nachhaltig wirkenden Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen dramatischen Folgen führen.

Insgesamt erfuhr das komplette Spektrum der GPP-Service im Bereich der Informationstechnik und Telekommunikation hohe Aufmerksamkeit bei den Messebesuchern. Mit den Schwerpunkten Sicherheit in der Informationstechnik, Datenschutz, Entwicklungsmethodik in Projekten und Unternehmen sowie die Entwicklung und Betrieb von Webanwendungen zeigten die GPP Spezialisten ihre hohe Kompetenz, sowohl für die öffentliche Hand als auch für gewerbliche Kunden.

Rüdiger Lehmann

 

 

 

Mehr Pflichten für Betreiber kritischer Infrastrukturen

Neues IT Sicherheitsgesetz soll erhöhten Schutz bieten

Das am 27. Juli 2015 in Kraft getretene IT-Sicherheitsgesetz (Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme) soll die Betreiber sogenannter Kritischer Infrastrukturen, wie Energie- oder Telekommunikationsnetze verpflichten, Ihre Netze künftig besser vor Hacker-Angriffen zu schützen. Damit bekommt das auf der Grundlage eines 2005 gemeinsam mit Sicherheitsexperten aus Wirtschaft, Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und Bundeskriminalamt erstellte Basisschutzkonzept jetzt einen gesetzlichen Rahmen.

Blog_GPP_Sept_15Neben der obligatorischen Meldung von IT-Sicherheitsvorfällen werden mit dem Sicherheitsgesetz branchenweit auch Mindeststandards für die IT-Sicherheit bei den Betreibern von gefährdeten IT-Infrastrukturen festgelegt. Das bisher auf Freiwilligkeit beruhende Verfahren zur Meldung von IT-Sicherheitsvorfällen der Wirtschaft Allianz für Cyber-Sicherheit in Deutschland ist damit jetzt gesetzlich vorgeschrieben. Ziel ist es, dass die Branchen künftig selbst solche Standards entwickeln, die dann vom BIS genehmigt werden müssen. Danach sollen die Unternehmen alle zwei Jahre nachweisen, dass sie die Anforderungen noch erfüllen.

Wahrung der öffentlichen Sicherheit

Kritische Infrastrukturen sind Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen. Ihr Ausfall oder ihre Beeinträchtigung würde zu nachhaltig wirkenden Versorgungsengpässen, erheblichen Störungen der öffentlichen Sicherheit oder anderen dramatischen Folgen führen. Dennoch beantwortet das IT-Sicherheitsgesetz noch nicht die Frage, welche Unternehmen konkret als Kritische Infrastrukturen im Sinne des Gesetzes gelten. Definiert das Gesetz die Begrifflichkeit momentan noch eher abstrakt, sollen jedoch in absehbarer Zeit für jede relevante Branche aus den Bereichen Energie, Informationstechnik und Telekommunikation, Transport und Verkehr, Gesundheit, Wasser, Ernährung sowie Finanz- und Versicherungswesen, eigene Rechtsverordnungen zur Klärung dieser Fragestellung erstellt werden.

Erweiterte Zuständigkeiten

Grundsätzlich gilt, dass laut Gesetz die Zuständigkeit des BKA auf bestimmte Cyberdelikte ausgeweitet wird, für die bislang noch die Länder verantwortlich sind. Dafür wird die Zuständigkeit des BKA für die polizeilichen Aufgaben auf dem Gebiet der Strafverfolgung über die bereits bestehende Zuständigkeit für Straftaten nach § 303b StGB (Computersabotage) hinaus ausgedehnt. Auch für den unmittelbaren Schutz von Bürgern sind Verschärfungen geplant. So sollen Internet- oder E-Mail-Anbieter beispielsweise verpflichtet werden, ihre Nutzer zu informieren, falls sie Störungen in deren Accounts feststellen. Telekommunikationsanbieter werden auch angewiesen, Nutzer auf Sicherheitsprobleme in deren Geräten hinzuweisen, wenn diese z.B. entsprechende Mailware-Kommunikationsverbindungen identifizieren.

Besserer Schutz im Fokus

Der noch nicht lange zurückliegende Cyberangriff auf den Deutschen Bundestag zeigt deutlich, dass auch öffentliche Einrichtungen und Unternehmen in Deutschland vermehrt Opfer solcher Attacken werden. Durch Trojaner, Viren und andere Schadsoftware wird die IT-Infrastruktur infiltriert, ausgespäht oder manipuliert. Auf diese Weise können Cyberangriffe insbesondere auch Anlagen und Systeme, die für die Allgemeinheit von erheblicher Bedeutung sind, empfindlich beeinträchtigen, wie die Stromnetze, das Gesundheitssystem oder die Lebensmittelversorgung. Mit dem neu geschaffenen IT-Sicherheitsgesetz möchte die Bundesregierung und der Bundestag solch kritische Infrastrukturen besser als bisher vor den Gefahren von Cyberangriffen schützen.

Rüdiger  Lehmann     Foto: gratisography

Mehr Infos unter: http://www.bmi.bund.de/DE/Themen/Bevoelkerungsschutz

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